Naturheilkunde im Vergleich zur Schulmedizin

Schulmedizin:

  1. Antagonistisch/Unterdrückend: Krankheitssymptome werden unterdrückt (z. B. Schmerzen mit Analgetika, Entzündungen mit Antiphologistika, Husten mit Antitussiva etc.)
  2. Kausal: Krankheitserreger werden beseitigt (Parasiten, Bakterien etc.)
  3.  Substituierend: dem Körper werden fehlende Stoffe zugeführt (z. B. Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Hormone etc.)
  4. Regulierend: zum Ausgleichen eines Defekts werden entsprechende Medikamente gegeben (z.B. Digitalisglykoside bei Herzinsuffizienz)

Naturheilkunde:

Mit Ausnahme der Phytotherapie diverse ganzheitliche Regulations-therapien, die die Selbstheilungskraft des Körpers anregen, aber vor allem nicht schaden sollen. An diesem Grundsatz werden alle Naturheilverfahren gemessen, erst dann folgt die Beurteilung der Wirksamkeit.

 

Erstverschlimmerung:

Bei fast allen Naturheilverfahren kann es zu Beginn des Heilungsprozesses zu Erstverschlimmerung kommen, d.h. dass sich lokale Symptome vorübergehend verschlimmern können. Da sich meist nach kurzer Zeit die Heilung anschließt, werden Erstverschlimmerungen als ein gutes Zeichen dafür gesehen, dass der Körper auf den gesetzten Reiz reagiert.