Magnetfeldtherapie

Wie wirken pulsierende Magnetfelder?

  • Im kranken Organismus sind Zellstoffwechsel, Zellspannung u. Sauerstoffzufuhr gestört. Pulsierende Magnetfelder beheben diese Störungen, indem sie Ionen in den inaktiven Zellen zu getakteten Bewegungen zwingen.
  • Die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert. Dadurch werden Gewebe stärker durchblutet und die Zellen besser mit Sauerstoff versorgt.
  • Der Zellstoffwechsel und damit der Abtransport von Schlacken und Schadstoffen aus den erkrankten Gebieten werden beschleunigt.
  • Die Fähigkeit der Zelle, Giftstoffe abzubauen, wird gesteigert und damit das Immunsystem unterstützt.
  • Die Zellteilungsrate wird erhöht, daraus folgt die rasche Heilung von Wunden oder der schnelle Abbau von Blutergüssen.
  • Die Bildung von neuen Blutgefäßen im verheilenden Gewebe wird gefördert.
  • Die Regenerationsfähigkeit der Haut bei Narben und Ekzemen wird gesteigert.
  • Gefäßentzündungen und -geschwüre heilen schneller ab, Schwellungen werden verhindert bzw. beseitigt und Krämpfe (auch bei Koliken oder Asthma) werden gelindert.

Behandlungsdauer:

  • Akut entzündliche Prozesse: 5-10 Behandlungen, davon die ersten 3-5 täglich. Danach alle 2-3 Tage eine Behandlung bis zum Abschluß des Heilungsprozesses.
  • Degenerative Erkrankungen: Die Behandlung dauert mehrere Wochen und muss u. U. wiederholt werden (z. B. Arthrose).

Vorteile der Behandlung mit Magnetfeldtherapie:

  • Bei gering- bis mittelgradigen Lahmheiten können die Tiere sofort nach Beginn der MF-Behandlung bewegt werden (dies hängt natürlich von der Art und Schwere der Erkrankung bzw.Verletzung ab). Dadurch werden Muskelschwund und Trainingsabfall gering gehalten, die Arbeit kann nach abgeschlossener Heilung ohne verlängerte Ausfallzeiten fortgesetzt werden, das Rückfallrisiko ist geringer.
  • Keine bekannten Nebenwirkungen (auch keine Hitzeentwicklung).
  • Magnetfelder durchdringen alle Stoffe, eine Tiefenwirkung ist gesichert.

Magnetfeldtherapie in der Orthopädie:

  • Schmerztherapie: Durch die Beschleunigung des Entzündungs- und Heilungsprozesses können akute Schmerzen dauerhaft beseitigt werden, d.h. die Entwicklung chronischer Schmerzen wird verhindert.
  • Degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (Arthritis/Arthrose, Spat, Spondyloarthose, Knorpelerkrankungen) : Verbesserung der Beweglichkeit.
  • Akute und chronische Sehnen- und Sehenscheidenerkrankungen, Schleimbeutelentzündungen
  • Zerrungen, Verdrehungen, Quetschungen, Verrenkungen: schnellere Resorption des Hämatoms und Rückgang des Ödems
  • Frische Frakturen, verzögerte Knochenheilung, Osteochondrosis dissecans (OCD)
  • Muskelverspannungen und -verhärtungen, Muskelkater
  • Erkrankungen im Rücken- und Lendenwirbelbereich
  • Unspezifische Lahmheiten

Sonstige Anwendungsbereiche:

  • Entzündungen aller Art
  • Sportmedizin (Allgemeine Leistungssteigerung durch Verbesserung des Zellstoffwechsels und der Sauerstoffversorgung): Turniervorbereitung etc.
  • Kiefer- und Zahnerkrankungen (zumindest unterstützend)
  • Koliken (unterstützend)
  • Atemwegserkrankungen
  • Nieren- und Blasenerkrankungen
  • Allergien
  • Vorbeugung von altersbedingten Erkrankungen
  • Linderung der Begleiterscheinungen von Krebstherapien
  • Hauterkrankungen, Wachstumsstörungen von Fell und Hufhorn
  • Stressbelastung, Nervosität, Angstzustände

 

Gegenanzeigen:

  • Virusinfekte, akute hochfiebrige Zustände, Pilzerkrankungen.
  • Trächtigkeit
  • Elektronische oder andere Metallimplantate (Herzschrittmacher etc.)